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🚦 Warnsignale: Wann wird es zu viel?

Viele Kinder spielen oder scrollen manchmal zu lange. Das ist noch keine Sucht. Es gibt aber Anzeichen, bei denen ihr genauer hinschauen solltet.

3 Min. Lesezeit · für 8–17 Jahre · Stand: 16. Oktober 2026

Das sagt die Forschung

Die WHO führt die Computerspielstörung seit 2022 als Krankheit (ICD-11). Kennzeichen sind: die Kontrolle über Beginn, Dauer und Ende geht verloren, das Spielen wird wichtiger als andere Interessen und Pflichten, und es wird weitergespielt, obwohl es deutliche Nachteile bringt – meist über mindestens zwölf Monate.

Laut der Studie von DAK-Gesundheit und Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf nutzt etwa jedes vierte Kind zwischen 10 und 17 Jahren soziale Medien riskant oder abhängig; beim Gaming sind es rund 12 Prozent mit problematischer Nutzung.

Die amerikanische Kinderärztevereinigung rät, bei sehr viel Bildschirmzeit nach den Gründen zu fragen: Langeweile, Einsamkeit oder Stress – manchmal auch eine Depression oder ADHS.

Das heißt für euch

Häufige Fragen

Woran erkenne ich Mediensucht bei Kindern?

Typisch sind Kontrollverlust über die Nutzungszeit, Vernachlässigung von Freunden, Schule und Hobbys und Weitermachen trotz deutlicher Nachteile – über längere Zeit.

Wo bekomme ich Hilfe bei Mediensucht?

Erste Ansprechpartner sind Kinderärzte und Erziehungsberatungsstellen. Informationen bietet ins-netz-gehen.de, Eltern erreichen das Elterntelefon unter 0800 111 0 550.

Quellen

OfflineHero hilft beim Umsetzen

Tageslimit nach Altersempfehlung, Sperrzeiten am Abend, Lernspiele für Extra-Zeit und ein Wochenrückblick in Worten – für den Windows-PC eures Kindes, gesteuert vom Handy.

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